Lauenstein, Ortsteil von Altenberg
Lauenstein ist ein Ortsteil von Altenberg im sächsischen Erzgebirge, der auf einem Felsvorsprung über dem Müglitztal liegt. Das Dorf besteht aus engen Gassen, alten Häusern und einer Burg am Rand des Hanges, die das Ortsbild prägt.
Die Burg Lauenstein wurde vermutlich um 1200 als Grenzfestung errichtet, und die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1241. Die Familie von Bünau übernahm den Besitz 1517 und förderte über drei Jahrhunderte lang den Bergbau in der Region.
Lauenstein verdankt seinen Namen der Burg, die schon seit dem Mittelalter über das Müglitztal wacht. Im Dorf finden sich noch alte Gebäude aus der Bergbauzeit, und lokale Feste erinnern an die Tradition der Bergleute im Erzgebirge.
Das Dorf liegt an einem Hang, und der Weg zur Burg ist steil, sodass festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Die Burg öffnet zu bestimmten Jahreszeiten, daher lohnt es sich, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen.
In der Burg befindet sich ein seltener Musiksaal mit barocken Stuckverzierungen und Wandmalereien, der oft übersehen wird. Diese Räume geben einen konkreten Eindruck davon, wie die Adelsfamilien dort tatsächlich lebten und die Zeit verbrachten.
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