Liliencron-Kaserne, Militärkaserne in Kellinghusen, Deutschland.
Die Liliencron-Kaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex in Kellinghusen mit großflächigen Gebäuden, die für Ausbildung, Operationen und Unterkunft konzipiert waren. Nach seiner Stilllegung im Jahr 2008 wurde das Gelände in ein medizinisches Zentrum mit Klinik und Pflegeeinrichtungen umgewandelt.
Die Kaserne wurde 1964 vom Bundesverteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel eröffnet und war dem Raketenartillerie-Bataillon 62 zugewiesen. Sie diente mehrere Jahrzehnte als Operationsstützpunkt, bevor sie stillgelegt wurde.
Die Kaserne trägt den Namen des Schriftstellers Detlev von Liliencron und verbindet so militärische Infrastruktur mit der deutschen Literaturgeschichte. Dieser Bezug erinnert Besucher an die kulturelle Bedeutung des Ortes über seine rein militärische Funktion hinaus.
Das Gelände ist heute überwiegend für medizinische Nutzung entwickelt, wobei einige historische Elemente für Besucher zugänglich sind. Es empfiehlt sich, die Eingangsbereich zu erkunden, wo Denkmäler und ein ausgestellter Raketenwerfer an die militärische Vergangenheit erinnern.
Im Eingangsbereich ist ein ehemaliger Lance-Raketenwerfer zu sehen, einer der wenigen erhaltenen Exemplare aus dem Kalten Krieg. Dieser Werfer zeigt die technologische Ausstattung, die für solche Militäranlagen charakteristisch war.
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