Maximilianmuseum, Stadtmuseum in Augsburg, Deutschland
Das Maximilianmuseum befindet sich in einem Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert und erstreckt sich über drei Geschosse mit Sammlungen von Skulpturen, Goldschmiedarbeiten und wissenschaftlichen Instrumenten. Die Räume präsentieren Objekte aus verschiedenen Zeitperioden, die die kunsthandwerkliche Tradition Augsburgs dokumentieren.
Die Institution wurde 1855 gegründet und 1856 nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt, wobei sie das erste Kunstmuseum ihrer Art in Bayern wurde. Diese Gründung markierte den Anfang einer neuen Form der öffentlichen Sammlung kunsthandwerklicher Schätze in der Region.
Der Innenhof Viermetzhof zeigt originale Skulpturen, die einst auf Augsburger Plätzen standen, nun unter einem modernen Glasdach präsentiert. Diese Anordnung verbindet die Geschichte der Stadt mit zeitgenössischem Design auf unmittelbare Weise.
Der Besuch funktioniert am besten an ruhigen Wochentagen, wenn die Räume weniger überlaufen sind und man sich Zeit für die Details nehmen kann. Der Donnerstag bietet zusätzliche Abendstunden für einen entspannteren Besuch nach Feierabend.
Ein Lapidarium im Museum bewahrt architektonische Elemente, Schmuckstücke und Grabmäler von abgerissenen oder beschädigten Gebäuden in Augsburg auf. Diese Sammlung erzählt die Geschichte von Strukturen, die die Stadt geprägt haben, aber nicht mehr existieren.
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