Maria Elend, Barocke Wallfahrtskirche in Dietramszell, Deutschland
Maria Elend ist eine Barockkirche in der Nähe von Dietramszell mit einem achteckigen Zentralbau, der von einem steilen Giebeldach gekrönt wird. Ein kupferner Zwiebeldach sitzt auf dem Eingangsturm und prägt das Erscheinungsbild deutlich.
Die Kirche wurde zwischen 1687 und 1690 auf Grund der Augustinerchorherren errichtet und erhielt ihre Weihe durch den Weihbischof Simon Judas Thaddeus Schmidt. Sie entstand in einer Zeit, als die Region Zuflucht für Menschen suchte, die vor Wirren flüchteten.
Das Deckenfresko zeigt Bauern und Kranke, die bei Jesus und Maria Trost suchen, und spiegelt die Bedeutung des Ortes als Zufluchtsort für Menschen in Not wider. Die Kirche war schon immer ein Ort, an dem Pilger ihre Hoffnung auf Heilung ausdrückten.
Die Kirche liegt etwa einen Kilometer südlich von Dietramszell und ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Der Zugang ist einfach, und Besucher sollten mit dem steilen Gelände rechnen, da das Gebäude auf einer Höhe von 712 Metern liegt.
Hinter dem Altar verborgen liegt eine überdachte Grube, wo Pilger historisch Heilung suchten und eine Verbindung zu Legenden von Flüchtlingen bestand. Diese stille Erinnerung an Hoffnung und Zuflucht zieht heute noch das Interesse von Besuchern auf sich.
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