Lunapark Hamburg-Altona, Vergnügungspark in Altona, Hamburg, Deutschland
Luna Park Hamburg-Altona war eine große Freizeitanlage, die Fahrgeschäfte, einen Tanzsaal, ein Schwimmbad und Ausstellungshallen auf dem Gelände anbot. Die Infrastruktur war modern für ihre Zeit und zog Besucher aus der ganzen Region an.
Die Anlage wurde 1913 eröffnet und war damals die größte Vergnügungsstätte Deutschlands. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 führte schnell zur Schließung.
Der Park wurde von den dänischen Architekten Juul Brask und Elnar Rosenstand geprägt, deren Entwürfe vereinfachte Barockformensprache in die Gestaltung einbrachten. Diese architektonische Handschrift prägt noch heute das Verständnis dafür, wie moderner Freizeitraum gestaltet werden kann.
Der Standort beherbergt heute Sportanlagen und ist von Wohngebäuden und Geschäften der Altona-Gegend umgeben. Es gibt einen Spielplatz vor Ort, der das ehemalige Park-Erbe durch seinen Namen bewahrt.
Das Projekt wurde von der Lunapark-Gesellschaft unter Hugo Smidt finanziert, der mehrere Landparzellen für die Umsetzung pachtete. Diese Finanzierungsstruktur war für damalige Zeiten ungewöhnlich und zeigte den Unternehmergeist der Epoche.
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