Marienschlucht, Naturtal am Überlinger See, Deutschland
Die Marienschlucht ist eine Schlucht am Bodensee mit steilen Felswänden, die bis zum Seeufer hinabfallen. An manchen Stellen sind die Wege nur etwa einen Meter breit, und das Gelände wird von Felsen aus verschiedenen geologischen Epochen geprägt.
In der Schlucht stehen noch Reste einer Burg, die Kargegg hieß und im Jahr 1525 von Bauern niedergebrannt wurde. Seitdem bleibt sie in Trümmern und zeigt die Spuren von Konflikten aus jener Zeit.
Der Ort ist nach der Heiligen Maria benannt, die in der lokalen Tradition eine besondere Rolle spielt. Besucher können die enge Verbindung zwischen Natur und religiöser Geschichte in der Gestaltung des Ortes spüren.
Der Zugang zur Schlucht ist seit 2015 aus Sicherheitsgründen eingeschränkt, da Felsstürze eine ständige Gefahr darstellen. Besucher können nur den Weg am Seeufer und die Bootsliegestelle erreichen, während der Weg in die engeren Bereiche nicht zugänglich ist.
Die Schlucht ist auch über den Wasserpfad erreichbar, und manche Besucher erkunden sie vom See aus mit einem Boot oder Kanu, um die steilen Wände von unten zu sehen. Diese Perspektive zeigt die volle Höhe und Dramatik der Felswände auf eine Art, die vom Land aus nicht möglich ist.
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