Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden, Holocaust-Gedenkstätte am Michelsberg, Wiesbaden, Deutschland.
Gedenkstätte Michelsberg ist ein Holocaustdenkmal in Wiesbaden, das an einem Hügel errichtet wurde, wo früher eine Synagoge stand. Betonwände von etwa sieben Metern Höhe prägen den Ort, und an Platten sind die Namen von mehr als 1500 Einwohnern eingraviert, die während des Holocausts starben.
Das Denkmal wurde an dem Ort errichtet, wo 1869 eine der bedeutendsten Synagogen der Stadt erbaut worden war, bevor sie während der Nazizeit zerstört wurde. Der Gedenkort dokumentiert dadurch sowohl das jüdische Leben in Wiesbaden als auch seine Auslöschung während des Holocausts.
Der Ort trägt den Namen des Bergs, auf dem er sich befindet, und wird heute von Besuchern als stiller Platz der Erinnerung wahrgenommen. Menschen kommen hierher, um inne zu halten und die Geschichten derer zu würdigen, die verloren gingen.
Der Ort ist frei zugänglich und kann das ganze Jahr über besucht werden, ohne dass besondere Vorkehrungen nötig sind. Besucher sollten sich Zeit nehmen zum Nachdenken, da das Denkmal ein Ort der Ruhe und Konzentration ist.
Das Denkmal nutzt moderne Technologie, um die zerstörte Synagoge durch digitale Rekonstruktionen wieder zum Leben zu erwecken. Mit augmentierter Realität können Besucher die Gebäude sehen, wie sie einmal standen, und so eine direkte Verbindung zwischen vergangenem und gegenwärtigem Raum schaffen.
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