Neue Hütte, Industriedenkmal in Schmalkalden, Deutschland.
Die Neue Hütte präsentiert eine spätklassizistische Hochofenanlage von 1835, die Eisenerze mittels holzkohlebasierter Verhüttungstechnologie bis zu ihrer Stilllegung 1924 verarbeitete.
Die 1835 von J. W. Bleimüller erbaute Anlage stellte die letzte Entwicklungsstufe der holzkohlebasierten Eisenverhüttung dar und war fast 90 Jahre in Betrieb, bevor sie 1924 geschlossen wurde.
Das Museum bewahrt industrielles Erbe durch Ausstellungen zur Entwicklung der Eisen- und Stahlproduktion und veranstaltet traditionelle Bergbaufeste wie die Barbarafeier zur Erhaltung regionaler Bräuche.
Das Museum ist von April bis Oktober mittwochs bis sonntags geöffnet und bietet Führungen, Bildungsprogramme für Schulklassen sowie Sonderworkshops, die individuell gebucht werden können.
Diese Anlage beherbergt einen der letzten erhaltenen Holzkohle-Hochöfen Mitteleuropas mit einem 12 Meter hohen Ofen und original wasserbetriebenen Maschinen, die bei Führungen noch vorgeführt werden.
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