Museen in Kassel, Museumskomplex in Kassel, Deutschland.
Die Staatlichen Museen Kassel sind ein Verbund staatlicher Museen in Kassel, Nordhessen, der Gemälde, Antikensammlungen, Naturkunde und angewandte Kunst unter einem Dach vereint. Die Häuser sind über die gesamte Stadt verteilt und beherbergen unter anderem Werke von Rembrandt sowie bedeutende Bestände aus dem Altertum.
Der Grundstock dieser Museen geht auf die Kunstsammlungen der Kasseler Landgrafen zurück, die vom 16. bis ins 18. Jahrhundert systematisch Gemälde, Antiquitäten und Kuriositäten zusammentrugen. Nach verschiedenen Umstrukturierungen im Laufe der Geschichte wurden ihre Sammlungen schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bilden bis heute den Kern der Bestände.
Die Sammlungen der Staatlichen Museen Kassel sind auf mehrere Standorte in der ganzen Stadt verteilt, sodass Besucher beim Spaziergang durch Kassel von einem Museum zum nächsten wechseln können. Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter, von ruhigen Galerieräumen mit Gemälden alter Meister bis hin zu naturkundlichen Ausstellungen in einem historischen Gebäude.
Da die einzelnen Häuser über die ganze Stadt verteilt sind, lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Häuser an Ihrem geplanten Tag geöffnet sind, da nicht alle gleichzeitig zugänglich sind. Ein Kombiticket ist erhältlich und kann sinnvoll sein, wenn Sie mehrere Standorte an einem Tag besuchen möchten.
Das Ottoneum, eines der Häuser des Verbunds, wurde 1606 als Theater errichtet und gilt als das älteste fest errichtete Theatergebäude Deutschlands. Heute beherbergt es die naturkundlichen Sammlungen, sodass Besucher Tierpräparate und Fossilien in einem Raum betrachten, der ursprünglich für Aufführungen gebaut wurde.
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