Eppendorfer Moor, Naturschutzgebiet in Groß Borstel, Deutschland.
Das Eppendorfer Moor ist ein Naturschutzgebiet in Hamburg-Nord mit einer Fläche von 26 Hektar und einem zentralen Teich, der von Birken- und Erlenwald umgeben ist. Die Vegetation geht allmählich in Eichen- und Birkenwälder über und schafft unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Das Gelände war bis 1904 ein Schießplatz des Infanterieregiments Nr. 76, was sich noch heute im Straßennamen Kugelfang widerspiegelt. Nach der militärischen Nutzung wurde die Fläche in einen Naturschutzraum umgewandelt.
Das Botanische Staatsinstitut Hamburg erhielt 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis eine Goldmedaille für seine Moorforschung.
Das Gelände lässt sich auf gut gekennzeichneten Wegen erkunden, die für verschiedene Fitnesslevel geeignet sind. Besucher sollten robuste Schuhe tragen, da der Boden insbesondere in feuchteren Bereichen schlammig sein kann.
Das Moor gehört zu den größten innerstädtischen Mooren Europas und entstand nach der letzten Eiszeit auf einer Flussablagerung im Alstertal. Diese seltene Lage macht es zu einem wichtigen Zufluchtsort für spezialisierte Pflanzen- und Tierarten inmitten der Großstadt.
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