Nußberg, Gipfel in Braunschweig, Deutschland
Der Nussberg ist ein Hügel in Braunschweig, der sich etwa 93 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und hauptsächlich aus rötlichen Buntsandstein-Gesteinen zusammensetzt. Die Flanken des Berges zeigen eine charakteristische Felsformation, die lange Zeit als Steinbruch genutzt wurde.
Der Hügel wurde erstmals 1265 als Notberch erwähnt und war bis etwa 1763 ein wichtiger Steinbruch, der Baumaterial für viele Gebäude der Stadt lieferte. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Bunker auf dem Berg gebaut, um die Bevölkerung vor Luftangriffen zu schützen.
Das Denkmal auf der Spitze erinnert an einen preussischen General und zeigt, wie dieser Ort die Identität der Stadt geprägt hat. Besucher sehen heute ein Stück lokaler Geschichte, das in der Landschaft verankert ist.
Der Bunker auf dem Gipfel ist heute ein Aussichtspunkt mit Blicken über die Stadt und die umliegende Landschaft. Der Anstieg ist eher kurz und gut zu bewältigen, was ihn zu einem lohnenden Spaziergang für Besucher macht.
Unter dem östlichen Teil des Hügels befinden sich ausgedehnte Luftschutzstollen aus dem Jahr 1944, die einen Einblick in die Schutzmaßnahmen während der Kriegszeit geben. Diese unterirdischen Räume zeigen heute noch die Architektur des Schutzbaus aus dieser Epoche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.