Oestertalsperre, Talsperre in Plettenberg, Deutschland
Die Oestertalsperre ist ein Stausee in Plettenberg im Sauerland, der durch eine Schwergewichtsmauer aus Bruchsteinmauerwerk aufgestaut wird. Das Ufer ist von einem Wegenetz umgeben, das gepflasterte Abschnitte mit angrenzenden Waldpfaden verbindet.
Der Bau der Talsperre begann 1904 unter der Leitung des Ingenieurs Otto Intze, doch mehrere am Projekt beteiligte Bauunternehmen gingen im Laufe der Arbeiten bankrott. Trotz dieser Rückschläge wurde die Anlage 1907 fertiggestellt.
Die Oestertalsperre ist bei Einheimischen als Ausflugsziel beliebt, vor allem für Spaziergänge und Radtouren auf den Wegen rund ums Wasser. Besonders an Wochenenden ist das Ufer ein beliebter Treffpunkt für Familien aus der Region.
Die Wege rund um die Talsperre sind das ganze Jahr über zugänglich und für Wanderungen oder Radtouren geeignet. Nach Regen können die Waldabschnitte rutschig werden, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Die Schwergewichtsmauer der Talsperre stützt sich allein auf ihr eigenes Gewicht, um dem Wasserdruck standzuhalten, ohne zusätzliche Verankerungen zu benötigen. Diese Bauweise war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland noch ungewöhnlich für Talsperren dieser Größe.
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