Offenbach-Lohwald, Ehemaliges Wohnviertel im Osten von Offenbach am Main, Deutschland.
Offenbach-Lohwald war ein Wohngebiet im Osten von Offenbach am Main, das sich zwischen Eisenbahngleisen befand und durch diese physisch vom Rest der Stadt getrennt war. Das Gebiet bestand aus mehreren Wohnblöcken und bildete eine in sich geschlossene Siedlung mit begrenzten Verbindungen zur Innenstadt.
Der Stadtteil entstand in den 1930er Jahren aus einer notdürftigen Siedlung von umgebauten Eisenbahnwaggons, weshalb die Bewohner das Gebiet zunächst Waggonhausen nannten. Es erhielt später den Namen Lohwald als offizielle Bezeichnung und entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem etablierten Wohngebiet.
Der Stadtteil war über Jahrzehnte ein Wohngebiet, in dem Menschen verschiedener Hintergründe zusammenlebten und ihre eigenen Gemeinschaftstraditionen pflegten. Solche Nachbarschaften prägen oft das Leben ihrer Bewohner durch alltägliche Begegnungen und lokale Verbindungen.
Das Gebiet ist heute nicht mehr bewohnt und wurde seit 2003 schrittweise in ein modernes Wohnprojekt namens An den Eichen umgewandelt. Besucher finden an diesem Ort nun eine vollständig neugestaltete Wohnumgebung statt des früheren Viertels vor.
Viele langjährige Bewohner verließen das Gebiet erst 2003, was bedeutet, dass die Umwandlung relativ spät begann. Der FC Lohwald, ein Fussballverein aus der Gegend, bewies in seiner Zeit die sportlichen Fähigkeiten der Gemeinde.
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