Norddeutsche Akademie für Finanzen und Steuerrecht, Steuerbildungszentrum in Hamm, Hamburg, Deutschland
Die Norddeutsche Akademie für Finanzen und Steuerrecht ist eine öffentliche Bildungseinrichtung in Hamburg-Mitte, die in einem Backsteingebäude aus den späten 1920er-Jahren untergebracht ist. Das Haus gehört zu den denkmalgeschützten Bauten Hamburgs und ist von außen als typisches Verwaltungsschulgebäude der Weimarer Republik erkennbar.
Das Gebäude wurde zwischen 1928 und 1930 nach Entwürfen der Architekten Heinrich Bomhoff und Hermann Schöne als Schulgebäude errichtet. Im Zweiten Weltkrieg diente es als Lazarett, bevor es nach 1945 wieder als Bildungseinrichtung genutzt wurde.
Das Gebäude dient heute der Ausbildung von Finanz- und Steuerbeamten aus norddeutschen Bundesländern. Wer daran vorbeigeht, sieht eine sachliche Backsteinarchitektur, die den Anspruch öffentlicher Bildungseinrichtungen jener Zeit widerspiegelt.
Das Gebäude liegt in Hamburg-Mitte und ist vom Hauptbahnhof aus gut zu Fuß zu erreichen. Da es sich um eine aktive Bildungseinrichtung handelt, sind die Innenräume in der Regel nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Obwohl das Gebäude als Schule entworfen wurde, übernahm es im Krieg die Funktion eines Lazaretts, was für Hamburger Schulbauten jener Zeit nicht ungewöhnlich war. Diese Doppelnutzung hinterließ jedoch keine sichtbaren Spuren an der Fassade, die noch heute fast unverändert wirkt.
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