Preysingsäule, Steinmonument im Forst Kasten, Deutschland.
Die Preysingsäule ist eine obeliskenförmige Steinstruktur mit detaillierten Gravierungen auf mehreren Seiten, die sich in der waldigen Gegend des Forstenrieder Parks befindet. Die Säule misst etwa 5 Meter Höhe und trägt auf ihren Flächen Inschriften, religiöse Motive und ein Porträt, das sowohl kunsthandwerkliche als auch andächtige Qualitäten aufweist.
Das Denkmal wurde 1735 vom Kurfürsten Karl Albrecht in Auftrag gegeben, nachdem der Kanzler Max Emanuel von Preysing sich von einem schweren Jagdunfall an dieser Stelle erholt hatte. Das Monument markiert einen Wendepunkt in der persönlichen Geschichte dieser einflussreichen Familie und ihrer Verbundenheit mit diesem Waldgebiet.
Das Denkmal zeigt lateinische Inschriften und religiöse Symbole, die die tiefe Verbindung der bayerischen Adelsfamilien zum katholischen Glauben dokumentieren. Die Gravierungen erzählen von persönlichen Gelübden und Dankbarkeit, die Gläubige an heiligen Orten hinterlassen haben.
Die Säule ist leicht zu erreichen, wenn man den markierten Wegen durch den Forstenrieder Park folgt und dient Wanderern und Radfahrern als hilfreiches Orientierungspunkt. In der Nähe gibt es Rastplätze und Bänke zum Ausruhen, was den Ort zu einem natürlichen Stopppunkt auf längeren Ausflügen macht.
Die Nordseite trägt ein Relief mit einem offenen Buch, Schwert und Fackel, begleitet vom lateinischen Spruch 'Religio Causa Voti', der die Verbindung zwischen Glaube und weltlicher Macht ausdrückt. Diese Darstellung ist eine seltene Kombination symbolischer Elemente, die selten in anderen zeitgenössischen Denkmälern der Region auftaucht.
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