Rathaus an der Trostbrücke, Mittelalterliches Rathaus an der Trostbrücke in Hamburg, Deutschland
Das Rathaus an der Trostbrücke war ein Backsteingebäude mit einer zweistöckigen Halle, etwa 26 mal 17 Meter gross, nahe der Nikolaifleet gelegen. Der Bau vereinte Elemente der Niederländischen Renaissance mit steinernen Kaiserskulpturen.
Das Gebäude diente von 1290 bis 1842 als Sitz des Parlamentes und des Rates von Hamburg. Seine Zerstörung während des Grossen Brandes von 1842 beendete diese lange Phase der städtischen Regierungsführung.
Das Gebäude zeigte niederländische Renaissance-Stilelemente mit Kaiserskulpturen, die Hamburgs politische Unabhängigkeit symbolisierten. Diese architektonische Gestaltung machte deutlich, wie die Stadt sich selbst verstehen wollte.
Steinskulpturen von Kaiser aus dem ursprünglichen Gebäude sind heute im Museum der Hamburgischen Geschichte zu sehen. Ein Besuch dort gibt einen guten Eindruck davon, wie das historische Rathaus ausgesehen hat.
Im Jahr 1649 wurde ein kleiner Turm mit einer auffälligen Uhr in das Gebäude integriert. Diese Uhr war ein Symbol für Hamburgs Engagement für Ordnung und Pünktlichkeit.
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