Reinhardtsdorfer Sandstein, Geförderter Sandstein in Reinhardtsdorf, Sachsen, Deutschland.
Reinhardtsdorf-Sandstein ist ein Sedimentgestein in Grau-, Weiß- und Gelbtönen, das aus feinen bis mittleren Körnern besteht und durch Siliziumverbindungen zusammengehalten wird. Es wird in mehreren Steinbrüchen der Region abgebaut und für verschiedene Bauzwecke verwendet.
Das Gestein entstand in der mittleren Turon-Zeit der Kreidezeit vor etwa 90 bis 100 Millionen Jahren. Die Ablagerungen bilden heute die charakteristischen Tafelberge und Felsformationen der Sächsischen Schweiz.
Das Material prägt die markanten Felsformationen der Sächsischen Schweiz und wird seit Jahrhunderten für Bauten und Kunstwerke verwendet. Die Steinbrüche sind eng mit der lokalen Handwerkstradition und dem regionalen Identitätsgefühl verbunden.
Dieser Stein lässt sich leicht bearbeiten und spalten, was ihn bei Handwerkern beliebt macht. Er widersetzt sich gut der Feuchtigkeit und den Wettereinflüssen, sodass sich seine Verwendung für Außenbauwerke lohnt.
Trotz wiederholter Frost-Tau-Zyklen behält dieses Material seine Struktur bei und verliert kaum an Masse. Diese Widerstandsfähigkeit erklärt, warum es seit Generationen für Denkmäler und exponierte Orte gewählt wird.
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