Sankt-Pauli-Museum, Sozialgeschichtliches Museum in St. Pauli, Deutschland.
Das Sankt-Pauli-Museum dokumentiert die Geschichte des gleichnamigen Hamburger Viertels durch Fotografien, Dokumente und Gegenstände aus verschiedenen Epochen. Die Sammlung zeigt wie sich dieser Teil der Stadt vom Hafen über Vergnügungsviertel bis zur heutigen Zeit entwickelt hat.
Das Museum wurde 1988 gegründet und zeigte seine ersten Ausstellungen ab 1991 im Gebäude Schmidt's Tivoli auf dem Spielbudenplatz. Der Umzug zum heutigen Standort Nobistor erfolgte 2020 aufgrund veränderter wirtschaftlicher Bedingungen.
Das Museum zeigt Ausstellungen über das Leben im Hafen, Unterhaltungsstätten und Bürgerbewegungen, die das Gesicht des Viertels geprägt haben. Besucher bekommen einen Eindruck davon, wie diese Orte und Ereignisse das Zusammenleben vor Ort gestaltet haben.
Der aktuelle Standort in der Nobistor-Gegend ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt zentral im Quartier. Die Ausstellungen sind übersichtlich organisiert, sodass Besucher leicht selbstständig die verschiedenen Bereiche erkunden können.
Das Museum sammelt Unterlagen von Behörden, Bewohnern und Unternehmen und bietet damit Einblicke aus verschiedenen Perspektiven auf die Entwicklung des Viertels. Diese vielfältige Dokumentation zeigt, wie unterschiedlich Menschen diese Veränderungen erlebt und beurteilt haben.
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