Schleuse Friedrichsfeld, Wasserstraßenschleuse in Voerde, Deutschland.
Die Schleuse Friedrichsfeld ist eine Schleuse am Wesel-Datteln-Kanal mit zwei Kammern unterschiedlicher Größe. Die größere Kammer ist etwa 220 Meter lang und knapp 12 Meter breit, während die kleinere Kammer später hinzugefügt wurde, um den Verkehr besser zu bewältigen.
Die Schleuse wurde 1930 in Betrieb genommen und war ursprünglich nur mit einer großen Kammer ausgestattet. Eine zweite, kleinere Kammer wurde 1964 hinzugefügt, um das wachsende Aufkommen an Binnenschifffahrt bewältigen zu können.
Dieses Ingenieurbauwerk steht für die Entwicklung der deutschen maritimen Infrastruktur und ermöglicht den stetigen Wassertransport zwischen Rhein und Binnenwasserstraßen.
Besucher können von den Uferwegen aus zusehen, wie Schiffe die Schleuse durchfahren und die Wasserstände sich ändern. Die beste Zeit zum Beobachten ist tagsüber, wenn regelmäßig Binnenschiffe ankommen.
Das Bauwerk verfügt über eine Pumpanlage, die Wasser von der unteren zur oberen Ebene zurückführt und damit den Wasserhaushalt ausgleicht. Dieses System sorgt dafür, dass trotz ständiger Schiffsbewegungen stabile Wasserstände erhalten bleiben.
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