Röntgendenkmal, Wissenschaftliches Monument in Giessen, Deutschland
Das Röntgendenkmal ist ein Kunstwerk aus Metall und Naturstein in Giessen, bei dem Metallstabe durch einen Stein gehen und so Röntgenstrahlen darstellen. Die Skulptur zeigt auf physische Weise, wie diese Strahlen in Materie eindringen.
Das Werk wurde 1962 vom Bildhauer Erich Fritz Reuter geschaffen und erinnerst an Wilhelm Conrad Röntgen, der zwischen 1879 und 1888 an der Universität Giessen forschte. Die Statue steht damit an dem Ort, wo dieser Wissenschaftler einst wirkte.
Das Denkmal steht im Theaterpark neben dem Stadttheater und zeigt, wie Wissenschaft und Kultur in dieser Stadt zusammenpassen. Besucher können hier sehen, wie ein naturwissenschaftlicher Durchbruch in der öffentlichen Erinnerung lebendig bleibt.
Das Denkmal befindet sich im Südkomplex und ist barrierefrei zugänglich, sodass jeder es besuchen kann. Es gibt eine Informationstafel vor Ort, die die Beteiligung von Regierung und lokalen Unterstützern erklärt.
Das Besondere an diesem Werk ist, dass es eine unsichtbare wissenschaftliche Kraft, die Röntgenstrahlen, in eine sichtbare und greifbare Form aus Stein und Metall übersetzt. Indem man um die Skulptur herumlauft, kann man verstehen, wie Strahlen durch Materie gehen, ohne sie sich nur vorstellen zu müssen.
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