Rundsilo, Kulturdenkmal in Eckernförde, Deutschland
Das Rundsilo ist ein achtgeschossiges Ziegelgebäude in Eckernförde, das 1931 für die Lagerung von Getreide gebaut wurde und sich in der Nähe des Hafens erhebt. Der Körper besteht aus einzelnen zylindrischen Kammern, die übereinander angeordnet sind und das Getreide effizient speichern konnten.
Ein bekannter Architekt entwarf dieses Getreidelagerhaus 1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit, ein damals moderner Ansatz für Industriebauten. Die Stadt erkannte später seine Bedeutung und schützte es 1972 als Kulturdenkmal.
Das Rundsilo war lange Zeit ein Zeichen der Hafenwirtschaft und zeigt, wie wichtig Getreidelagerung für die Stadt war. Heute nutzen Menschen den unteren Bereich als Restaurant und entdecken dabei die alte Industriearchitektur rundherum.
Der Bau ist von außen gut sichtbar und steht direkt in der Nähe des Hafenbereichs, wo es leicht zu finden ist. Besucher können das Erdgeschoss mit dem heutigen Restaurant betreten, um den Innenraum und die erhaltenen Strukturen zu erkunden.
Oben auf dem Gebäude sitzt eine goldene Engelsstatue, die einen überraschenden Kontrast zu dem Restaurantnamen Lucifer im Erdgeschoss bildet. Diese gegensätzliche Pairing entstand, als das Restaurant 2008 eröffnet wurde und zeigt, wie das Gebäude heute mit Humor und Widerspruch genutzt wird.
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