Schloss Gaienhofen – Evangelische Internatsschule am Bodensee, Bildungsschloss in Gaienhofen, Deutschland
Schloss Gaienhofen ist ein Schloss auf der Halbinsel Höri am Bodensee mit acht Türmen und barocken Elementen aus seiner Umgestaltung im 18. Jahrhundert. Das Gebäude liegt direkt am Wasser und wird heute als Schulanlage für eine evangelische Internatsschule genutzt.
Das Schloss wurde 1110 als Jagdgut für Bischof Gebhard III. von Zähringen erbaut und erhielt 1295 seine erste dokumentarische Erwähnung. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer, bevor es 1946 zur Heimat einer evangelischen Internatsschule wurde.
Das 1946 gegründete evangelische Internat bietet Bildung, die traditionelle akademische Fächer mit christlichen Werten und multikulturellen Perspektiven verbindet.
Das Schloss ist nicht für Besucher zugänglich, da es als private Schulanlage genutzt wird. Die umliegenden Uferbereiche der Halbinsel bieten jedoch Möglichkeiten, den Ort von außen zu betrachten und die Landschaft zu erkunden.
Während des Konstanzer Konzils von 1414 bis 1418 fand im Schloss ein Fest statt, bei dem der Sohn von Konrad von Reischach, Michael, ein tragisches Ende fand.
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