Schloss Herzogsfreude, Jagdschloss in Röttgen, Bonn, Deutschland.
Schloss Herzogsfreude war ein Jagdschloss in Röttgen bei Bonn, das als Ausgangspunkt für Jagdausflüge in den Kottenforst diente. Das Gebäude war von einem Netz von breiten Wegen umgeben, die sich durch den Wald zogen und die Jagdaktivitäten erleichterten.
Das Schloss wurde zwischen 1753 und 1761 von Architekt Johann Heinrich Roth für Clemens August von Bayern, den Kurfürsten-Erzbischof von Köln, entworfen. Nach der Französischen Revolution kam das Gebäude 1804 unter den Hammer, und seine Materialien wurden später zum Ausbau der Citadel Wesel verwendet.
Das Schloss diente als zentraler Punkt für Parforcejagden, bei denen die Jäger warteten, bis ihre Beute erschöpft war.
Der Ort des ursprünglichen Schlosses ist heute schwer zu erkennen, doch eine kleine Bronzemodell am Schlossplatz markiert die genaue Stelle. Diese Miniaturdarstellung bietet einen Überblick darüber, wie das Gebäude einmal ausgesehen hat.
Die Französische Revolution führte 1804 zur Versteigerung des Schlosses, dessen Materialien zum Ausbau der Zitadelle Wesel verwendet wurden.
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