Schloss Hohenfels, Denkmalgeschütztes Schloss in Bayern, Deutschland
Schloss Hohenfels ist eine Burganlage auf einem steilen Bergkamm in der bayerischen Pfalz, errichtet aus behauenen Steinen in charakteristischer Rustika-Mauerwerk. Die Ruine sitzt auf etwa 545 Metern Höhe innerhalb des Naturschutzgebietes Beutelfels und dominiert die umliegende Landschaft mit ihren noch erhaltenen Mauerfragmenten.
Die Burg entstand um 1200 und wurde von den Herren von Bolanden-Hohenfels regiert, später fiel sie unter die Verwaltung des Klosters Prüm. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass an dieser Stelle bereits zur Römerzeit eine Befestigung existierte.
Archäologische Funde nahe dem Schloss umfassen römische Münzen von 1820, die auf eine römische Befestigung an diesem Ort hinweisen.
Ein fußweg führt vom Bergwerk Weiße Grube zur Burg hinauf, vorbei am Monument des Eisernen Mannes im Langental. Der Weg ist steil und erfordert gutes Schuhwerk sowie Aufmerksamkeit, besonders bei schlechtem Wetter.
Die Bohland-Lehenbucher dokumentieren die Verbindung des Schlosses zur Prüm Abtei und nennen Werner und Philipp von Bolanden als frühe Lehnsträger. Diese mittelalterlichen Aufzeichnungen geben seltene Einblicke in die Verwaltungsstruktur dieser abgelegenen Bergfestung.
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