Schloss Leuben, Schloss in Deutschland
Schloss Leuben ist ein Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert, das auf einer zweistufigen Terrasse mit Freitreppen zum Innenhof und zur Parkseite steht und von einem Wassergaben umgeben ist. Das Gebäude zeigt die charakteristische Architektur des Dresdner Barocks mit farbigen Pilastern und symmetrischen Fassaden.
Das Schloss wurde zwischen 1737 und 1740 von Hans Gottlieb von Thielau, dem Stallmeister unter August II., errichtet und ersetzte eine ältere Renaissancewasserfestung. Der Ort markiert somit einen Wechsel von mittelalterlicher Befestigung zur barocken Repräsentation.
Das Schloss verbindet französische Landhaus-Architektur mit sächsischen Elementen und zeigt farbige Pilaster im späten Dresdner Barock. Der Garten ist nach französischem Vorbild angelegt und spiegelt den Geschmack seiner ursprünglichen Besitzer wider.
Das Schloss ist von Wasser umgeben und kann über vorhandene Brücken oder Zugänge erreicht werden, wobei die Terrassenanlage mehrere Aussichtspunkte bietet. Die Wege im Garten und zum Gebäude sind großteils zugänglich, erfordern jedoch festes Schuhwerk bei Nässe.
Vier lebensgroße Sandsteinfiguren, die die vier Jahreszeiten darstellen, säumen die Gärten und prägen das Erscheinungsbild der Schlossanlage. Diese figuralen Elemente sind seltene Beispiele für Gartenskulptur in dieser Region und verleihen dem Ensemble seinen charaktervollen Charakter.
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