Ehem. Wasserburg der Hohenlohe- Brauneck in Schwaig, Schloss im Nürnberger Land in Bayern
Die Ehem. Wasserburg der Hohenlohe-Brauneck in Schwaig ist ein mittelalterliches Wasserschloss in Bayern, das von Wassergräben umgeben ist. Das Bauwerk zeigt noch immer dicke Steinmauern und einen starken Bergfried, dessen massives Design typisch für die Wehrbauweise des Mittelalters ist.
Das Schloss entstand im 12. Jahrhundert und gehörte lange Zeit der Familie Hohenlohe, die es als Herrschaftssitz nutzte. Während des Bauernaufstandes im 16. Jahrhundert wurde die Anlage angegriffen und beschädigt, was ihre weitere Entwicklung als Festung beendete.
Die Wasserburg trug den Namen der Familie Hohenlohe, die sie lange Zeit besaß und prägte. Die Anlage zeigt, wie eine Adelsfamilie ihr Land und ihre Macht durch ein Wasserschloss sichtbar machte und verteidigte.
Das Schloss liegt in einem ruhigen Feldgebiet außerhalb der Stadt und ist mit dem Auto über Landstraßen erreichbar, wobei das Parken in der Nähe erfolgt. Besucher können die Außenseite und die Mauern besichtigen, haben aber keinen Zugang zum Inneren, da es sich um privates Eigentum handelt.
Nach dem Angriff im 16. Jahrhundert wurde die Anlage teilweise wiederaufgebaut, diente aber fortan als Bauernhof statt als Festung und wandelte sich in ein Wirtschaftsgebäude um. Diese Umwandlung macht deutlich, wie Kriegszerstörungen die Funktion von Adelssitzen veränderten und in neue Rollen zwangen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.