Schießplatzheide, Heide in Augsburg, Deutschland
Die Schießplatzheide ist eine Heidefläche in Augsburg, die auf kalkigen Kiesablagerungen mit schneller Drainage liegt. Die dünne Bodendecke ermöglicht ein trockenes Grasland mit niedriger Vegetation, das sich deutlich vom umgebenden Waldland unterscheidet.
Das Gelände war ursprünglich bewaldet, wurde aber 1880 in einen Militärübungsplatz umgewandelt und diente deutschen und später amerikanischen Truppen. 1980 endete die militärische Nutzung und die Fläche wurde unter Naturschutz gestellt.
Hirten bringen ihre Herden regelmäßig auf die Fläche, um die Vegetation zu pflegen und das Gelände offen zu halten. Diese Form der Beweidung ist zentral für die Erhaltung der speziellen Pflanzengesellschaft, die hier gedeiht.
Ein Pfad namens Eulen führt vom ehemaligen Eingang des Schießplatzes nach Osten durch das Gelände. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Boden trocken und uneben ist.
Das Wrzosowisko beherbergt seltene alpine, kontinentale und südmediterrane Pflanzenarten, darunter Orchideen, die sonst nicht in dieser Region vorkommen. Viele dieser Arten haben in Resten alter Militärstrukturen Zuflucht gefunden und besiedeln heute diese ungewöhnlichen Lebensräume.
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