Siebenbürgisches Museum, Kulturerbemuseum in Gundelsheim, Deutschland
Das Transylvanische Museum befindet sich auf zwei Etagen des Horneck-Schlosses und präsentiert Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Transylvanischen Sachsen. Die Ausstellung umfasst Gemälde, Werkzeuge sowie Gegenstände aus dem Familienleben und dokumentiert auf diese Weise ein wichtiges Kapitel der Kulturgeschichte dieser Region.
Das Museum wurde 1968 gegründet und basiert auf einer ethnografischen Sammlung, die Lore Connerth-Seraphin in den 1950er Jahren in München zusammentrug. Diese Sammlung bildet den Grundstock für das heutige Archiv und bewahrt ein bedeutendes Erbe der Transylvanischen Sachsen.
Die Ausstellung zeigt Handwerk und Kleidung, die das Alltagsleben der Transylvanischen Sachsen widerspiegeln. Besucher sehen religiöse Gegenstände und künstlerische Werke, die eng mit der lokalen Kultur und Tradition verbunden sind.
Das Museum ist über separate Eingänge vom Erdgeschoss und ersten Stock erreichbar und funktioniert unabhängig von anderen Schlosseinrichtungen. Diese praktische Anordnung ermöglicht einen freien Besuch ohne Abhängigkeit von Führungen oder anderen Aktivitäten im Gebäude.
Die Sammlung enthält Selbstporträts und Werke von Clara Adelheid Soterius von Sachsenheim sowie Gemälde ihres Mannes Theodor Sockl. Diese künstlerischen Werke bieten einen persönlichen Einblick in die Familie und deren kulturelle Verbindung zu dieser Region.
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