Speicherbecken Borna, Stausee in Deutschland
Das Speicherbecken Borna ist ein großes Wasserbecken im Südwesten der Stadt Borna in Deutschland, das aus einem ehemaligen Tagebau entstanden ist. Der Staudamm besteht aus Erdmaterial, ist etwa 6,5 Kilometer lang und etwa 14 Meter hoch, wobei das Becken fast 100 Millionen Kubikmeter Wasser speichern kann.
Das Becken wurde zwischen 1964 und 1980 auf einem Gelände gebaut, das zuvor von Kohleabbau geprägt war und dessen Bewohner umsiedeln mussten. Nach dem Ende des Bergbaus in den 1960er Jahren entstand hier ein Wasserspeicher, der 1977 fertiggestellt wurde und die Region vor Hochwasser schützt.
Der Name des Beckens stammt von der Stadt Borna, unter deren Verwaltung es liegt. Heute nutzen Anwohner und Besucher das Wasser zum Angeln, Baden und für ruhige Erholung am Ufer.
Das Becken ist ein ruhiger Ort, ideal für entspannte Besuche an Tagen mit gutem Wetter, wo man einfach das Wasser beobachten und die grüne Umgebung genießen kann. Bringen Sie Ihre eigenen Verpflegungen und Ausrüstung mit, da das Gelände nur begrenzte Einrichtungen hat und es am besten ist, mit dem Auto anzureisen.
Der See wird von manchen Besuchern liebevoll Adria genannt, weil er an warmen Tagen mit seinem glänzenden Wasser an ein südliches Meer erinnert. Das Becken wurde auf dem Gelände einer alten Kohlemine gebaut und zeigt, wie ein Bergbauort sich in einen Ort für Erholung und Naturschutz verwandeln kann.
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