St. Peter und Paul, Benediktinerkirche in Oberelchingen, Deutschland
Die Klosterkirche Elchingen ist ein benediktinisches Gotteshaus in Oberelchingen mit dreischiffiger Basilika-Grundform und einer Länge von etwa 60 Metern. Die Pfeiler folgen den Prinzipien der Hirsauer Bauweise und prägen das Gesamtbild des Langhauses.
Das Kloster wurde vor 1120 von Graf Adalbert von Ravenstein in der Nähe der Donau gegründet. Nach einem Brand verlegten die Mönche ihren Sitz auf die heutige Anhöhe, wo die Kirche später ihre barocke Umgestaltung erhielt.
Die Deckenmalereien und Altargemälde zeigen die Handschrift des Hofmalers Januarius Zick aus dem 18. Jahrhundert. Sie prägen das barocke Erscheinungsbild des Innenraums bis heute und lassen sich beim Besuch unmittelbar sehen.
Der Kirche ist täglich zugänglich, ideal zum Erkunden außerhalb von Gottesdiensten. Besucher sollten sich vorab informieren, wann religiöse Veranstaltungen stattfinden, um den Besuch besser planen zu können.
Alljährlich zieht eine Prozession am dritten Sonntag nach Pfingsten den überlieferten Weg um die ehemaligen Klostermauern. Diese Tradition wurde über Jahrhunderte beibehalten und folgt immer noch der historischen Route durch das Gelände.
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