Sender Köpenick, Rundfunksendeanlage in Köpenick, Berlin, Deutschland
Der Berlin-Köpenick-Sender ist eine Funkanlage mit einem etwa 248 Meter hohen Sendemast, der Antennen für Mittelwellen- und UKW-Rundfunk trägt. Die Anlage sendet Radioprogramme über ein großes Gebiet und ist durch ihre schlanke Maststruktur von außen erkennbar.
Die Anlage wurde 1950 geplant und 1952 in Betrieb genommen, nachdem die sowjetische Militäradministration die ursprüngliche Planung in Nauen änderte. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Radioversorgung während der Teilung Berlins.
Der Sender war lange Zeit das Zentrum für die Ausstrahlung von Programmen im Osten Berlins und prägte damit das tägliche Medienverhalten der Menschen in diesem Stadtteil. Seine Rolle in der lokalen Medienlandschaft machte ihn zu einem bekannten Wahrzeichen für die Bewohner der Region.
Der Mast ist von außen sichtbar und dient als wichtiger Orientierungspunkt in der flachen Landschaft Köpenicks. Der Zugang zur Anlage selbst ist nicht öffentlich, aber der Standort ist gut vom umliegenden Gebiet aus zu erkennen.
Der Mast war ursprünglich mit hydraulischen Pressen ausgestattet, die ihn vor Beschädigungen durch Überschallknalle von Militärflugzeugen schützen sollten. Diese technische Vorkehrung zeugt von den besonderen Herausforderungen, die das Bauwerk während des Kalten Krieges bewältigen musste.
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