St. Maria in Lichtenklingen, Wallfahrtskapellenruine in Wald-Michelbach, Deutschland
St. Maria in Lichtenklingen sind die Ruinen einer Wallfahrtskapelle zwischen zwei Bergen im Odenwald gelegen. Die Überreste zeigen noch immer die rechteckige Grundform mit einem separaten Altarbereich, obwohl nur noch die Steinmauern erhalten sind.
Die Kapelle wurde um 1200 erbaut und diente Jahrhunderte als Ziel fur religiose Reisen. Im 16. Jahrhundert fiel sie in Verfall und wurde als Steinbruch genutzt, bis Restaurierungsarbeiten im 20. Jahrhundert begannen.
Der Ort zieht Pilger an, die sich an die Tradition der Marien-Verehrung erinnern, die hier über Jahrhunderte gepflegt wurde. Besucher finden heute noch Spuren dieser Andacht in den Resten der Kapelle, die von ihrer ursprünglichen spirituellen Bedeutung zeugen.
Der beste Zugang erfolgt vom nordlichen Ausgang von Eiterbach, von wo aus ein Fussweg zur Kapelle zwischen den beiden Bergen fuhrt. Der Ort ist zu Fuss gut erreichbar und offnet sich einer ruhigen Wanderung durch die Landschaft.
Eine Quelle fließt unter der Kapelle und wird in einem Troughsystem gefasst, das bis heute noch Frischwasser am historischen Ort liefert. Dieses naturliche Element war fur fruhe Pilger wahrscheinlich ein wichtiger Grund, diesen Ort zu besuchen.
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