St. Marien, Kirchengebäude in Sulzbach-Rosenberg
St. Marien in Sulzbach-Rosenberg ist eine Pfarrkirche mit Wurzeln bis in die frühe Zeit und einer Architektur, die über Jahrhunderte gewachsen ist. Das Gebäude verbindet gotische Formen mit späteren barocken Elementen und enthält ein dreiachsiges Hallenschiff, beeindruckende Altargemälde aus dem frühen 18. Jahrhundert und eine bemerkenswerte Steinskulptur eines bewaffneten Heiligen an einer Säule.
Die Kirche wurde ab 1412 errichtet und 1431 geweiht, wobei sie eine ältere romanische Kapelle des 11. Jahrhunderts ersetzte. Der Bau wuchs mit Seitenkappellen um 1488, einer Galerie von 1526 und wurde nach einem Einsturz 1692-1696 mit einem höheren Turm wiederaufgebaut.
Die Kirche ist ein Ort, wo die Gemeinde zusammenkommt und wichtige Momente wie Taufen, Hochzeiten und religiöse Feste feiert. Sie dient heute noch als Zeichen für die Traditionen und den Glauben der Bewohner von Sulzbach-Rosenberg.
Die Kirche befindet sich im Zentrum der Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit guter Sicht auf den hohen Turm von vielen Teilen der Stadt. Besucher können das Innere tagsüber ansehen und erleben dabei die ruhige Atmosphäre des Raums mit der alten Steinwerkstatt und Buntglasfenstern.
An einer Säule im Inneren sitzt eine Steinskulptur eines Mannes in Rüstung, der wahrscheinlich den böhmischen Heiligen Wenzel darstellt und um 1390 von der berühmten Parler-Familie gemeißelt wurde. Diese seltene Statue zeigt, wie Kunsthandwerk und religiöse Verehrung aus entfernten Regionen in die kleine Stadt kamen.
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