St. Mariä Himmelfahrt, Kirchengebäude in Blankenheim
St. Mariä Himmelfahrt in Blankenheim ist eine Pfarrkirche aus dem späten 15. Jahrhundert, erbaut zwischen 1495 und 1505 mit dunklem Stein und typischen gotischen Merkmalen wie Spitzbögen und Strebepfeilern. Im Inneren erstreckt sich ein schmales, hohes Schiff, das fast 24 Meter lang ist, mit dem Altarbereich und aufwendig geschnitzten Holzaltären aus verschiedenen Jahrhunderten.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1505 unter Gräfin Margarete von Manderscheid-Blankenheim erbaut und war ein Zeichen der Macht der lokalen Adelsfamilie. Der Turm kam später 1616 hinzu und wurde im 20. Jahrhundert erhöht, nachdem die Kirche während Kriegen Schäden erlitten hatte.
Die Kirche trägt den Namen der Himmelfahrt Mariens und war lange Zeit Anlaufpunkt für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Kompostela. Heute dient sie der Gemeinde als Ort für regelmäßige Gottesdienste und lokale Feste, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Die Kirche liegt auf einem steilen Hang zwischen dem Schloss und dem Dorf und ist leicht zu Fuss erreichbar. Besucher sollten wissen, dass der Zugang zum Inneren von den lokalen Oeffnungszeiten abhaengt, die saisonal variieren und in den waermeren Monaten großzügiger sind.
Die Orgel der Kirche wurde 1660 erbaut und gehört zu den ältesten ihrer Art in Deutschland, mit kunstvoll geschnitzten Apostelfiguren, die die Pfeifen zieren. Besuchern fallen auch die seltenen Glocken aus den 1500ern und 1700ern auf, die nach langer Zeit wieder gefunden wurden und nun an verschiedenen Orten im Dorf aufbewahrt werden.
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