St. Mauritius, Neugotische Pfarrkirche in Lichtenberg, Deutschland
Die Mauritiuskirche ist eine neugotische Kirche aus roten Backsteinen mit einem 50 Meter hohen Turm und aufwendig gestalteten Portalen in Lichtenberg. Das Innere ist in funf Schiffe unterteilt und wurde 1965 grundlegend umgestaltet.
Die Kirche wurde 1891 grundungsstein und 1892 fertiggestellt, vollstandig finanziert durch Spenden der ortlichen katholischen Gemeinde. Sie entstand zu einer Zeit, als der Stadtteil Lichtenberg rapide wuchs und viele neue Einwohner neue Kirchenraume brauchten.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Mauritius und prägt mit ihrer roten Backsteinoptik das Gesicht des Viertels. Besucher bemerken, wie sich das Gebäude in die gründerzeitliche Umgebung einfügt und bis heute als Ort der Gemeinde lebt.
Der Zugang erfolgt durch die ornamentalen Eingange an der Vorderseite, und das Innere ist auch fur Besucher offen, wenn keine Gottesdienste stattfinden. Eine Vorbereitung auf lange Besuchszeiten ist nicht erforderlich, da die Kirche uberschaubar ist.
Der Turm wurde im Zweiten Weltkrieg beschadigt, aber nicht in seiner ursprunglichen Form wiederaufgebaut, sondern in einer vereinfachten Version. Diese Vereinfachung bleibt noch heute sichtbar und erzahlt von dem Wiederaufbau nach dem Krieg.
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