Surspeicher, Stausee in Deutschland
Der Surspeicher ist eine Talsperre im Südosten Deutschlands in der Nähe von Teisendorf, die zwischen 1965 und 1968 erbaut wurde. Die Anlage besteht aus einem Erddamm von etwa 240 Metern Länge und 24 Metern Höhe mit einem Tonkern zur Abdichtung, der ein langes, enges Wasserreservoir bildet.
Das Bauwerk entstand in den 1960er Jahren als Reaktion auf Hochwasserrisiken in der Region und wurde 1968 in Betrieb genommen. Während des Hochwassers im Juni 2013 erreichte das Wasser erstmals die Krone der Talsperre und bewies damit seine entscheidende Rolle für den Schutz der umliegenden Gemeinden.
Der Surspeicher trägt den Namen nach seiner Funktion als Speicher für Wasser aus der Umgebung. An seinen Ufern wachsen Niedrigpflanzen und Gräser, die das ruhige Wasser säumen und eine einfache, natürliche Landschaft bilden.
Das Gebiet um die Talsperre ist weitgehend bewaldet und bietet Wanderwege entlang der Uferkanten mit Informationsschildern und Sitzbänken. Der Zugang erfolgt über kleine Straßen in der Nähe von Teisendorf und Schönram, wobei einige Waldwege der Forstwirtschaft dienen und nicht ständig für Besucher zugänglich sind.
An der Krone der Talsperre steht ein hölzernes Kreuz mit mehreren Wappenschildern, die die Grenze zwischen verschiedenen Regionen und Bundesländern markieren. Diese Zeichen erzählen von der historischen Aufteilung des Landes und der Bedeutung dieses Ortes als Grenzpunkt zwischen Bayern und benachbarten Gebieten.
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