Stalag 304, Kriegsgefangenenlager in Zeithain, Deutschland.
Stalag 304 war ein Kriegsgefangenenlager nahe dem Bahnhof Jacobsthal in der Nähe von Zeithain in Sachsen, mit Baracken die von Stacheldrahtzäunen umgeben waren. Das Gelände liegt in einem früheren Militärübungsgebiet und ist heute ein Gedenkort mit Museen und Ausstellungsflächen.
Das Lager wurde 1941 gegründet und hielt bis 1945 sowjetische Gefangene unter sehr harten Bedingungen. Die meisten Gefangenen starben an Hunger, Krankheit und mangelnder medizinischer Versorgung, was es zu einem der tödlichsten Gefangenenlager machte.
Der Gedenkort Ehrenhain Zeithain zeigt Gräber und Ausstellungen, die das Leben von Kriegsgefangenen verschiedener Nationalitäten während des Zweiten Weltkriegs dokumentieren. Der Besuch macht deutlich, wie Gefangene aus unterschiedlichen Ländern hier zusammengekommen sind und wie ihre Erinnerung heute bewahrt wird.
Das Gelände kann während bestimmter Zeiten besucht werden und bietet Ausstellungen sowie Führungen für Besucher aller Hintergründe. Der Gedenkort liegt in einer ruhigen ländlichen Gegend und sollte mit ausreichend Zeit erkundet werden.
Die sowjetischen Gefangenen mussten zunächst Unterkunft für deutsche Wachen bauen, bevor ihnen im September 1941 erlaubt wurde, ihre eigenen Unterkünfte zu errichten. Diese Zwangsarbeit unter lebensgefährlichen Bedingungen war einer der ersten Gräuel des Lagers.
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