Synagoge Hohe Weide, Synagoge in Eimsbüttel, Deutschland.
Die Synagoge an der Hohe Weide ist ein moderner Bau mit einer markanten fünfseitigen Form und einem kupferfarbenen Dach, gekrönt von einem Davidstern. Das Gebäudekomplex umfasst neben der Gebetshalle ein Gemeindezentrum, die durch einen zentralen Foyer-Bereich miteinander verbunden sind.
Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte Hamburgs jüdische Gemeinde nach einem neuen Zuhause und nutzte zunächst provisorische Räumlichkeiten. Die Stadt stellte 1956 Grundstücke zur Verfügung, woraufhin dieser Neubau 1960 eröffnet wurde.
Die Synagoge dient als Treffpunkt für die jüdische Gemeinde Hamburgs, wo regelmäßig Gottesdienste stattfinden und Veranstaltungen das Gemeindeleben prägen. Besucher sehen hier, wie Tradition und modernes Gemeinschaftsleben miteinander verbunden sind.
Der Ort ist ständig durch Sicherheitspersonal präsent, da es sich um eine aktive Gebetsstätte mit Schutzmaßnahmen handelt. Ein Teil der Hohe Weide-Straße ist für den Autoverkehr gesperrt worden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Der Innenhof des Komplexes schafft einen privaten Raum, der die Gebetshalle vom lauten Straßenleben außerhalb abgrenzt. Dieses Patio-Design ermöglicht es Besuchern, vom städtischen Trubel in einen ruheren, geschützten Bereich überzugehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.