Zwischenlager Ahaus, Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Ahaus, Deutschland.
Das Kernbrennstoff-Zwischenlager Ahaus ist eine Lagerstätte für bestrahlte Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken. Die Anlage besteht aus zwei Lagerbereichen, die durch eine Empfangszone getrennt sind, und fasst bestrahlte Brennelemente in speziellen Transportbehältern.
Die Anlage wurde zwischen 1984 und 1990 errichtet und erhielt 1997 ihre erste Betriebsgenehmigung. Sie wurde geschaffen, um bestrahlte Brennelemente aus Kernkraftwerken bis zur endgültigen Entsorgung zwischenzulagern.
Die Einrichtung verkörpert die deutsche Methode der Entsorgung nuklearer Abfälle und zeigt nationale Verpflichtungen zur Energiepolitik.
Die Anlage wird kontinuierlich überwacht und von regulatorischen Behörden kontrolliert, um Sicherheitsstandards einzuhalten. Besucher sollten sich vorab erkundigen, ob Besichtigungen möglich sind, da Zugang zu Sicherheitsgründen begrenzt sein kann.
Die Anlage lagert etwa 329 spezialisierte CASTOR-Behälter, die bestrahlte Brennelemente aus verschiedenen Reaktortypen enthalten. Diese Transportbehälter sind speziell entwickelt, um die sicherste und zuverlässigste Lagerung zu bieten.
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