Trebelbrücke, Hölzerne Klappbrücke in Grammendorf, Deutschland.
Die Klappbrücke Nehringen ist eine 44,50 Meter lange hölzerne Klappbrücke über die Trebel, über die die Straße zwischen Nehringen und Klein Methling führt. Die Fahrbahn ist 3,50 Meter breit und wird beiderseits der Trebel durch Betonteile auf zwei Meter reduziert; die Spannweite beträgt sieben Meter, die Gesamtfläche 267 m².
Ein mittelalterlicher Übergang bei Nehringen wurde 1505 zerstört; Pläne für eine neue Trebelquerung lehnte Mecklenburg 1780 ab, und eine eiserne Drehbrücke wurde 1896 zu den Akten gelegt. Die hölzerne Klappbrücke, vom Königlichen Baurat Westphal aus Stralsund für 36.000 Mark projektiert, wurde am 19. Juni 1911 freigegeben. 1947 erneuert, 1983 bis 1991 nach historischem Vorbild rekonstruiert, wurde sie 2011 erneut abgebrochen und wieder aufgebaut; seit Sommer 2012 ist sie wieder befahrbar.
Die Trebel bildete hier jahrhundertelang die Landesgrenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern; die Baukosten von 36.000 Mark wurden von pommerscher und mecklenburgischer Seite gemeinsam getragen. Für ihr Engagement verlieh der preußische König 1910 dem Darguner Amtshauptmann Drechsler den Kronenorden dritter Klasse und dem Gnoiener Bürgermeister Schmidt den Roten Adlerorden vierter Klasse.
Die Brücke trägt die Straße zwischen Nehringen und Klein Methling und ist seit Sommer 2012 für Fahrzeuge bis 2,5 t befahrbar. Die Fahrbahn ist 3,50 Meter breit und wird beiderseits der Trebel durch Betonteile auf zwei Meter reduziert. Die Spannweite der Klappe beträgt sieben Meter.
Die Brücke wurde nach 1983 zweimal neu errichtet: bis 1991 abgebrochen und nach historischem Vorbild rekonstruiert, 2011 wegen Baufälligkeit erneut abgebrochen und nach den Plänen der Vorgängerin wieder aufgebaut. Seit Sommer 2012 ist sie für Fahrzeuge bis 2,5 t befahrbar.
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