Talsperre Heyda, Staudamm in Wipfratal, Deutschland
Die Talsperre Heyda ist ein Erddamm im Wipfratal in Deutschland, der auf einem Sandsteinfundament errichtet wurde und einen Stausee aufstaut. Der Damm liegt inmitten bewaldeter Hügel, und das Wasser wird von einem Wegenetz umgeben, das verschiedene Zugangspunkte miteinander verbindet.
Der Damm wurde zwischen 1980 und 1988 aus Ton- und Schlufffmaterial auf einem Sandsteinfundament errichtet. Er war ein Teil der Infrastrukturprojekte der DDR und sollte die Wasserversorgung der umliegenden Region sichern.
Der Stausee ist bei Anglern aus der ganzen Region beliebt, und an den Uferwegen trifft man regelmäßig Spaziergänger und Radfahrer. Das Wasser und die umgebenden Wälder geben dem Alltag der Dörfer in der Nähe eine ruhige Kulisse für Freizeitaktivitäten.
Ein Rundweg führt um den gesamten Stausee und bietet mehrere Aussichtspunkte auf das Wasser und den Wald. Das Gelände ist überwiegend flach bis leicht geneigt und lässt sich das ganze Jahr über gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Im Jahr 2013 starben Tausende von Silberkarpfen im Stausee, weil das kalte Wasser eine natürliche Vermehrung verhinderte und die Fische schließlich altersbedingt eingingen. Dieses Ereignis zeigte, wie begrenzt die natürliche Erneuerungsfähigkeit eines künstlichen Gewässers sein kann.
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