Talsperre Lehnmühle, Kulturerbe-Talsperre in Dippoldiswalde und Hartmannsdorf-Reichenau, Deutschland.
Die Talsperre Lehnmühle ist ein Staudamm im Osterzgebirge, zwischen Dippoldiswalde und Hartmannsdorf-Reichenau, der einen großen Stausee aufstaut. Das aufgestaute Wasser wird zur Trinkwasserversorgung und zum Hochwasserschutz genutzt.
Der Staudamm wurde 1927 fertiggestellt, um die Gemeinden in Ostsachsen besser vor Überschwemmungen zu schützen und die Wasserversorgung zu sichern. Er entstand in einer Zeit, in der solche Großprojekte in Sachsen verstärkt umgesetzt wurden.
Der Name erinnert an eine alte Mühle, die einst an dieser Stelle stand und vom fließenden Wasser angetrieben wurde. Heute nutzen Spaziergänger die Wege rund um den Stausee, um die Ruhe der Waldlandschaft zu genießen.
Der Stausee ist gut mit dem Auto erreichbar, und in der Nähe des Dammes stehen Parkplätze zur Verfügung. Rund um das Wasser führen Wanderwege durch den Wald, die bei trockenem Wetter am bequemsten zu begehen sind.
Der Staudamm ist aus Stampfbeton gebaut, einer Methode, bei der Beton ohne Stahlbewehrung in Schichten verdichtet wird. Diese Technik war in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts selten und macht die Anlage zu einem frühen Beispiel dieser Bauweise.
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