Talsperre Rauschenbach, Stausee in Deutschland
Talsperre Rauschenbach ist ein künstlicher See im Erzgebirge bei Neuhausen, der sich über etwa 2,5 Kilometer erstreckt und eine Wasserfläche von etwa 114 Hektar bedeckt. Das Bauwerk wurde aus Beton errichtet und speichert Wasser aus der Flöha und dem Wernsbach für die Trinkwasserversorgung der Region.
Der Bau der Talsperre fand zwischen 1960 und 1968 statt und das Bauwerk wurde 1967 offiziell eröffnet. Die Entstehung des Sees führte zur Umsiedlung von etwa 184 Bewohnern aus der nahegelegenen Gemeinde Neuwernsdorf, um Platz für den Stausee zu schaffen.
Der Name Rauschenbach stammt vom gleichnamigen kleinen Ort, der sich in der Nähe des Stausees befindet. Die Gegend um den See ist ein ruhiger Ort, wo Besucher Pfade entlang gehen und die umliegenden Wälder und Hügel erkunden können.
Die Oberseite der Talsperre ist begehbar und Besucher können auf ihr entlanggehen sowie Wege rund um das Wasser nutzen, die Ausblicke auf die umliegenden Hügel bieten. Schwimmen und Wassersportarten sind nicht gestattet, da das Wasser als Trinkwasserquelle geschützt ist.
Ein kleines Wasserkraftwerk nutzt seit 1990 eine Turbine zur Stromerzeugung und versorgt die Anlage teilweise mit Strom. Ein Besucherzentrum wurde 2019 als Teil eines Europäischen-Unions-Projekts errichtet und bietet Informationen zur Geschichte und zum Management des Stausees.
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