Talsperre Schömbach, Stausee in Deutschland
Die Talsperre Schömbach ist eine Stauanlage an der Grenze zwischen Sachsen und Thüringen, gebaut aus einem Sanddamm mit einer Asphaltabdichtung. Die etwa 750 Meter lange Struktur staut Wasser von den Flüssen Wiera und Leuba auf und schafft so ein Becken, das über 6 Millionen Kubikmeter Wasser speichern kann.
Die Talsperre entstand zwischen 1967 und 1972 als Schutzmaßnahme gegen Hochwasser und zur Regulierung des Wasserflusses in der Region. In den 1990er Jahren wurde die Anlage umfassend saniert, wobei Risse beseitigt und die Asphaltschicht erneuert wurden.
Der Staudamm trägt den Namen des nahe gelegenen Dorfes Schömbach, das bei der Errichtung einige Höfe abgeben musste. Heute ist die Anlage ein Ort, an dem Einheimische und Besucher die Verbindung zwischen menschlicher Infrastruktur und natürlicher Umgebung erleben können.
Sie können auf dem Damm selbst spazieren und von oben den Blick auf das Wasser und die umliegende Landschaft genießen. Am westlichen Ende gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus Sie das Bauwerk und die Wasserfläche betrachten können.
Die Anlage ist Teil eines größeren Schutzsystems, das die Stadt Leipzig vor Hochwassern bewahrt und mehrere Dämme und Kanäle umfasst. Obwohl das Betreten des Wassers verboten ist, können Angler von den Ufern aus fischen und profitieren von den reichhaltigen Fischbeständen.
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