Villa Eschebach, Neobarocke Villa am Albertplatz, Dresden, Deutschland.
Villa Eschebach ist ein zweigeschossiges Wohngebäude an der Ecke Albertplatz und Georgenstraße mit dekorativen Wandmalereien und mehreren Terrassen. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und zeigt charakteristische Merkmale der Neobaroque-Architektur.
Der Architekt Hermann Thüme entwarf das Gebäude zwischen 1900 und 1903 für Carl Eschebach, einen Industriellen und Kunstmäzen Dresdens. Seine Konstruktion fiel in eine Zeit großer architektonischer Neuerungen in der Stadt.
Das Gebäude beherbergt Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in seinen Räumen, die Architekturelemente und künstlerische Interpretationen miteinander verbinden. Diese Nutzung als Kunstort prägt heute das Erleben des Ortes für Besucher.
Das Gebäude ist heute Sitz der Volksbank Dresden-Bautzen und funktioniert gleichzeitig als Ausstellungsraum für lokale Künstler. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten an die Bankgeschäftszeiten gebunden sind und sich vorab informieren sollten.
Das Gebäude diente in den frühen Filmjahren als Drehort für Stummfilme, angewogen durch seine damalige exotische Pflanzensammlung. Diese filmische Geschichte macht es zu einem besonderen Ort der Dresdner Kulturgeschichte.
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