Weilerhügel, Mittelalterliche Befestigung in Alsbach-Hähnlein, Deutschland.
Der Weilerhügel ist eine mittelalterliche Befestigung auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel mit Sumpfland ringsum. Die zentrale Erhebung ist gut erkennbar und trägt deutliche Spuren alter Bebauung.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1129 von Mainzer Erzbischöfen. Im Laufe der Jahrhunderte diente der Ort verschiedenen Herrschaften als Machtsitz.
Der Hügel war einst ein wichtiger Ort für die lokalen Herrschaften und prägt bis heute das Bild der Landschaft. Besucher können nachvollziehen, wie solche Orte im Mittelalter das Leben und die Macht in der Region bestimmten.
Das Gelände ist vor Ort einsehbar und frei zugänglich, wobei die umgebende Moorlandschaft mit festes Schuhwerk erkundet werden sollte. Ausgrabungen und wissenschaftliche Arbeiten benötigen offizielle Genehmigungen nach deutschem Denkmalschutzrecht.
Ausgrabungen vom Ende des 19. Jahrhunderts brachten Fundamentreste und mittelalterliche Keramik ans Licht. Diese Funde werden heute im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbewahrt und zeigen das tägliche Leben der früheren Bewohner.
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