Wallfahrtskirche Bogenberg, Katholische Wallfahrtskirche am Bogenberg, Bayern, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist eine spätgotische Hallenkirche, die zwischen 1463 und 1513 auf dem Bogenberg erbaut wurde. Ihre Wände aus hellem Cremeputz werden von grauen Strebepfeilern gegliedert; hohe Spitzbogenfenster mit Maßwerk und ein polygonaler, vorspringender Baukörper unter steilem Pyramidendach aus rotbraunen Ziegeln prägen das Äußere. Rechts schließt eine runde Turmkapelle mit dunkelgrüner Kuppel und Kreuz an.
Um 1100 schenkten Gräfin Luitgard und Graf Albert I. die Kirche auf dem Bogenberg dem Kloster Oberalteich; eine Steintafel in der Vorhalle berichtet vom legendären Beginn der Wallfahrt 1104, als das Gnadenbild auf der Donau angeschwemmt wurde. Die heutige spätgotische Hallenkirche entstand ab 1463 unter Prior Benedikt Behaim und wurde 1513 vollendet. 1802/03 wurde das Priorat aufgehoben; 1870–1887 regotisierte man den Innenraum, 1954–1961 kehrte die barocke Ausstattung zurück.
Die Wallfahrt begann um 1104, als der Legende nach ein Gnadenbild auf der Donau angeschwommen kam und in der Schlosskapelle Graf Aswins von Bogen aufgestellt wurde. Eine Steintafel in der Vorhalle der Kirche berichtet darüber. Das erste handschriftliche Wallfahrtsverzeichnis stammt von 1518; das gedruckte Verzeichnis von 1530/31 listet 149 regelmäßige und 91 unregelmäßige Wallfahrten auf, mit bis zu 25.000 Pilgern jährlich.
Die Kirche steht auf dem 432 m hohen Bogenberg, 118 m über der Donau; der Aufstieg erfolgt zu Fuß, und die Wallfahrtstage sind der 15. August (Mariä Himmelfahrt) und der 3. Mai (Kreuzauffindung). Die Kirche ist zugleich Pfarrkirche der Pfarrei Bogenberg, Gottesdienste finden also auch außerhalb der Wallfahrtszeiten statt.
Die Kirche ist auch Pfarrkirche der Pfarrei Bogenberg, ihre Patrozinien sind Mariä Himmelfahrt (15. August) und Kreuzauffindung (3. Mai). Eine Steintafel in der Vorhalle berichtet von der Legende, dass das Gnadenbild um 1104 auf der Donau angeschwommen kam und von Graf Aswin von Bogen in seiner Schlosskapelle aufgestellt wurde.
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