Wallfahrtskirche Maria Hilf, Katholische Wallfahrtskirche in Vilsbiburg, Deutschland
Die Wallfahrtskirche Maria-Hilf ist eine neuromanische Wandpfeilerkirche mit Apsis, die 1832 bis 1836 nach Plänen Joseph Schlotthauers, Professor an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in München, entstand und am 14. August 1836 geweiht wurde. Unter Wallfahrtsdirektor Ignaz Berger kamen 1877 bis 1885 zwei breite Seitenschiffe, eine Vorhalle und zwei Türme hinzu. Sie steht auf einer Anhöhe am südlichen Ortsrand von Vilsbiburg und wird auch Bergkirche genannt.
Ein Schornsteinfeger namens Donatus Barnabas Orelli errichtete 1687 die erste kleine Kapelle an dieser Stelle als Ausdruck seiner persönlichen Andacht. Knapp 150 Jahre später wurde diese durch die heutige, weitaus größere neoromanische Kirche ersetzt, die zwischen 1832 und 1836 entstand.
Der Name Maria-Hilf bezieht sich auf eine Mariendarstellung, die Gläubige seit Generationen um Hilfe anrufen. Die Kirche zieht Menschen an, die hier beten oder Kerzen anzünden, um ihre persönlichen Anliegen auszudrücken.
Der Ort liegt auf einem Hügel südlich des Stadtkerns und ist daher aus verschiedenen Richtungen sichtbar, was die Orientierung leicht macht. Die Kirche ist im Allgemeinen tagsüber zugänglich, es empfiehlt sich aber, vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese von Veranstaltungen abhängen können.
Die Kirche bewahrt eine Verbindung nach Rom: 1872 malte der Redemptoristenbruder Max Schmalzl eine Ikone in das Gewölbe der Hauskapelle des ehemaligen Klosters, eine Nachbildung der Ikone aus dem 14. Jahrhundert, die Papst Pius IX. 1867 der Redemptoristenkirche Sant'Alfonso an der Via Merulana anvertraute. Diese Ikone wurde in der Umgebung von Vilsbiburg bekannt und beliebt.
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