Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Neoklassizistische Wallfahrtskirche in Dorfen, Deutschland
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist eine neoklassizistische Kirche in Dorfen mit kräftigen Wandpfeilern und Tonnenwölbungen. Die Deckenmalereien stammen von Johann Huber aus dem Jahr 1786 und prägen das Bild des Innenraums.
Nachdem 1782 das Kirchenschiff einstürzte, wurde es von Mathias Rösler wiederaufgebaut, während der spätgotische Chor und der Turmsockel erhalten blieben. Dieses Zusammentreffen von Gotik und Klassizismus prägt das Bauwerk bis heute.
Die Kirche ist Mittelpunkt eines Wallfahrtsorts in Oberbayern und zieht gläubige Menschen an, die hier Maria verehren. Das Innere zeigt Apostelstatuen an den Pfeilern, von denen einige vom Bildhauer Christian Jorhan stammen.
Die Kirche befindet sich in der Altstadt von Dorfen und ist über lokale Straßen leicht zu erreichen. Im Inneren sollten Besucher auf die Ausstattung achten, etwa die beiden Orgeln und die figürliche Dekoration.
Der Glockenturm enthält sechs Glocken, darunter eine historische Bronzeglocke von 1795, die heute noch zu hören ist. Die fünf Stahlglocken stammen aus 1949 und ergänzen das ältere Geläut.
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