Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Katholische Wallfahrtskirche in Bad Kötzting, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist eine Pfarrkirche mit einem einzelnen Kirchenschiff und einer gewölbten Decke, die in Stuck und Malerei ausgeführt ist. Ein charakteristischer Turm mit einer zwiebeldachförmigen Kuppel prägt das äußere Erscheinungsbild und ist vom ganzen Ort sichtbar.
Das Gebäude wurde zwischen 1750 und 1765 errichtet und ersetzt eine ältere Kapelle, die Mönche aus dem nahen Kloster Niederaltaich hundertfünfzig Jahre zuvor gegründet hatten. Der Neubau in klassischem Stil folgte einem damals modernen Verständnis von Kirchenarchitektur.
Die Kirche ist Ziel von Wallfahrern, die zur Verehrung einer Marienfigur kommen, die seit Jahrhunderten im Altarraum steht. Der Ort hat sich um diese religiöse Praxis entwickelt und prägt bis heute das Leben in Bad Kötzting.
Die Kirche liegt in der Innenstadt und kann zu Fuß erreicht werden; der Zugang ist ebenerdig und barrierefrei. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, so dass Besucher die Räume zu diesen Zeiten erleben können.
Die Kanzel wurde 1758 von dem Künstler Johann Paulus Hager handwerklich gefertigt und zeigt geschnitzte Bibelszenen, darunter den Propheten Jona im Bauch eines Fisches. Diese detaillierte Schnitzerei ist ein seltenes Beispiel handwerklicher Kunstfertigkeit aus dem 18. Jahrhundert.
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